Statuten

 

Satzung

( in der Fassung vom 19.05.2017)

 

 

Inhalt

   

 

  •  1          Name, Sitz und Zweck                                                                                                      Seite           1
  • 2          Mitglieder                                                                                                                              Seite          1
  • 3          Rechte der Mitglieder                                                                                                       Seite           1
  • 4          Pflichten der Mitglieder                                                                                                   Seite           1
  • 5          Organe und Einrichtungen                                                                                              Seite           2
  • 6          Die Mitgliederversammlung                                                                                           Seite           2
  • 7         Der Vorstand                                                                                                                         Seite        2,3
  • 8          Ausrüstungsteile, Kostüme, Instrumente                                                                 Seite           3
  • 9          Ausschüsse                                                                                                                           Seite           3
  • 10          Schlussbestimmungen                                                                                                   Seite           3

    

 

 

 

  • 1 Name, Sitz und Zweck

 

(1)     Der Verein trägt den Namen    Unkerodaer Carneval Club 1963 e.V  Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Eisenach (VR 50) eingetragen.

 

  • Der Sitz des Vereins ist Wolfsburg-Unkeroda.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

(3)     Der Unkerodaer Carneval Club 1963 e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke

im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist:

  1. a) Pflege und Förderung des heimatlichen Karnevalbrauchtums.
  2. Förderung und Durchführung von Karnevalsveranstaltungen und Umzügen.
  3. Förderung und Unterstützung der karnevalistischen Heimat- und Brauchtumspflege im Heimatgebiet.
  4. d) Ständige Kontaktpflege zu karnevalistischen Gesellschaften, Vereinen und Organisationen.

 

(4)    Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind  oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

(5)   Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

  • 2 Mitglieder

 

  • Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person erwerben. Jugendliche unter 16 Jahren bedürfen

der schriftlichen Genehmigung des gesetzlichen Vertreters zur Aufnahme in den Verein.

 

 (2)   Anträge auf Aufnahme in den Verein sind schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme

mit Mehrheitsbeschluss entscheidet.

Bei Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht zur Angabe von Gründen verpflichtet.

Der Antragsteller hat jedoch das Recht, innerhalb von vier Wochen nach der Ablehnung Einspruch zur

Entscheidung durch die nächste Mitgliederversammlung einzulegen.

 

(3)  Personen und Mitglieder, die sich im Verein oder um das karnevalistische Brauchtum besondere

Verdienste erworben haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern,

zu Ehrenpräsidenten oder zu Ehrenelferräten ernannt werden.

Über die Ernennung wird durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung entschieden.

 

 

  • 3 Rechte der Mitglieder

 

 (1)    Den Mitgliedern steht das Recht zur Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins zu.

         Sie können die zu § 6 festgelegten Rechte ausüben, Anträge stellen sowie Wünsche und Anregungen vortragen.

 

 (2)    Jugendlichen steht das gleiche Recht im Rahmen der Jugendschutzbestimmungen zu.

 

                                              

  • 4 Pflichten der Mitglieder

 

 (1)    Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Satzung, die Bestimmungen der Geschäftsordnung sowie die Beschlüsse

der Mitgliederversammlung einzuhalten.

Es hat ferner das Ansehen und die Ehre des Vereins zu fördern und sich aller Handlungen zu enthalten,

die geeignet sind, dem Verein Schaden zuzufügen.

 

  • Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung jährlich festgelegt.

 

   (3)  Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. durch schriftlich erklärten Austritt, der nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen kann.
  2. b) durch Ausschluß; Ausschlußgründe sind:
  3.    grober Verstoß gegen die Satzung oder die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse.
  4. bewiesenes, das Ansehen des Brauchtums oder des Vereins schädigendes Verhalten.
  5. Nichterfüllung der Beitragspflichten nach vorausgegangener zweimaliger Mahnung.
  6. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Gegen diesen Beschluß besteht

das Recht des Einspruchs innerhalb von vier Wochen an die nächste Mitgliederversammlung,

deren Entscheidung endgültig ist.

  1. c) durch den Tod eines Mitgliedes.

 

  (4)   Das ausscheidende Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Clubvermögen.

In seinem Besitz befindliches Clubeigentum ist unverzüglich zurückzugeben.

 

 

  • 5 Organe und Einrichtungen

 

(1)     Die Organe des Vereins sind:

a)        die Mitgliederversammlung

  1. b)       der Vorstand

 

(2)   Die Mitgliederversammlung, sowie der Vorstand können weitere organisatorische Einrichtungen,

insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben schaffen und  aufheben.

 

(3)     Soweit nichts anderes bestimmt ist, entscheiden die Organe des Vereins mit einfacher Mehrheit der abgegebenen

Stimmen

 

  • 6   Die Mitgliederversammlung

 

  • Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins und ist mindestens einmal im Geschäftsjahr

einzuberufen.

Gegen die Beschlüsse und Entscheidungen der Mitgliederversammlung ist ein Einspruch nicht möglich.

 

(2)     a)      Die Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden oder dessen Beauftragten zwei Wochen vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einladung muss schriftlich erfolgen.

  1. b) Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung sind mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden einzureichen.c
  2. c) Anträge, die später als acht Tage vor der Versammlung eingehen oder während der

                   Mitgliederversammlung gestellt werden, sind zugelassen, wenn Zweidrittel der anwesenden

stimmberechtigten Mitglieder dies beschließen.                                                                                                                                                                                            

              

(3)     Der Mitgliederversammlung obliegen:

a)            die Entgegennahme des Jahresberichtes,

  1. b)            die Entgegennahme des Kassenberichtes,
  2. c)             Prüfungsbericht der Kassenprüfer,
  3. d)            Entlastung des Vorstandes,
  4. e)             Beschlussfassung über Satzungsänderung,
  5. f)             die Wahl des Vorstandes,
  6. g) Bestellung von mindestens zwei Kassenprüfern, die nicht dem Vorstand angehören dürfen,
  1. h) die Festsetzung des Jahresbeitrags,
  2. i) die Beschlussfassung über Einsprüche gegen den vom Vorstand beschlossenen Ausschluss eines Mitgliedes,
  1. j) Anträge,
  2. k) Bildung eines Wahlausschusses,

 

 (4)    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Versammlungsleiters doppelt.

Alle Beschlüsse bedürfen der Niederschrift im Versammlungsprotokoll, das vom Vorsitzenden

und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 

(5)   Beschlüsse zur Auflösung der Gesellschaft bedürfen grundsätzlich der Dreiviertel-Mehrheit

der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Anwesend müssen 50% der stimmberechtigten Mitglieder sein.

 

(6)  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert

oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe wine Einberufung verlangt.

Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen kann die Einladungsfrist auf acht Tage verkürzt werden.

 

 (7)   Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn wenigstens 25% der stimmberechtigten Mitglieder

anwesend sind. Sind weniger als 25% der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung

um bis zu eine Stunde verschoben werden.

 

  (8)   Beschlüsse zur Änderung der Satzung bedürfen grundsätzlich der Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden,

stimmberechtigten Mitglieder.

 

 

  • 7 Der Vorstand

 

(1)           Dem Vorstand können Personen beiderlei Geschlechts angehören.

Er besteht aus:        dem Ersten Vorsitzenden,

dem Zweiten Vorsitzenden,

dem Schatzmeister,

dem Schriftführer,

einem Beisitzer.

 

 

 

(2)           Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von zwei Jahren einzeln gewählt, wobei

Wiederwahl möglich ist.

Ein Mitglied bleibt bis nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl eines Nachfolgers im Amt.

Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so ist auf einer, innerhalb von vier Wochen einberufene

Mitgliederversammlung, eine Einzelwahl vorzunehmen.

 

(3)           Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom ersten Vorsitzenden und dem

zweiten Vorsitzenden vertreten.

Diese bilden den Vorstand im Sinne des BGB.

Jeder ist einzeln vertretungsberechtigt.

Der Umfang der Vertretungsmacht ist gemäß § 26 Absatz 2 Satz 2 BGB, sowohl im Innenverhältnis,

als auch mit Wirkung gegen Dritte insoweit beschränkt, als die vertretungsberechtigten

Vorstandsmitglieder keine Aufnahmen von Darlehen durch den Verein und keine Ausgaben im

Einzelfall von über 2000 €, ohne Zustimmung der  Mitgliederversammlung tätigen dürfen.

 

(4)           Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. a)           die Leitung des Vereins, sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens,
  2. b)           die Einberufung und die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen, einschließlich der

                               Aufstellung der Tagesordnung,

  1. c)            die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
  2. d)           die Einrichtung und Aufhebung des beratenden Ausschusses „Erweiterter Vorstand/Elferrat“,

                               sowie „Jugendvorstand“, die Bestimmung von dessen Mitgliedern , sowie die

Festlegung der Aufgabengebiete.

                                                                                                                                                                                              

(5)           Die Tätigkeit der Mitglieder des Vorstandes, sowie die Mitglieder der beratenden Ausschüsse

ist ehrenamtlich, wobei Kosten im Einzelfall, auf Antrag und nach  Beratung, erstattet werden können.

 

(6)    Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die nicht im Widerspruch  zu  Bestimmungen

dieser Satzung stehen darf.

 

(7)    Die Haftung der Mitglieder des Vorstandes ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.       

                                                     

 

  • 8 Ausrüstungsteile, Kostüme, Instrumente                                                                                                  

 

(1)     Die Mitglieder, die vereinseigene Ausrüstungsteile, Kostüme und Instrumente für Tätigkeit in dem Verein

erhalten, sind hierfür voll verantwortlich und haftbar.

Die Pflege der Ausrüstungsteile, Kostüme und Instrumente obliegt den einzelnen Mitgliedern.

Überzählige Ausrüstungsteile, Kostüme und Instrumente sind in einwandfreiem Zustand

dem Fundus zurückzugeben.

 

(2)    Beim Ausscheiden aus dem Verein sind alle Ausrüstungsteile, Kostüme und Instrumente unverzüglich

in einwandfreiem Zustand im Fundus abzugeben.

 

(3)     Ausrüstungsteile, Kostüme und Instrumente dürfen nicht für andere Zwecke als für  die des Vereins

verwandt werden. Der Fundus-Verwalter hat über das Inventar  eine Liste zu führen und der

Mitgliederversammlung hierüber Rechenschaft zu  geben.

 

 

  • 9 Ausschüsse

 

  • Der Verein hat folgende Ausschüsse:

 

  1. a) erweiterter Vorstand / Elferrat

 

  1. b) Jugendvorstand

 

 

  • 10 Schlussbestimmungen

Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vereinsvermögen der Gemeinde Wolfsburg-Unkeroda zuzuführen, die es unmittelbar und ausschließlich

für die Förderung der Bildung und Erziehung zu verwenden hat.